Fetzer Mädelsflohmarkt im Ulmer Donaustadion: Erfahrung

Hallo,

Eine Freundin und ich haben beim Mädelsflohmarkt in Ulm teilgenommen als Verkäufer. Da uns vieles was dort abgelaufen ist, uns so nicht bekannt war, möchte ich hier nun einige Sachen festhalten. Der Aufbau war ziemlich chaotisch und wir mussten unsere Ware sehr weit tragen, was allerdings okay gewesen wäre, wenn es nur das war. Jede Menge Verkäufer wurden in die zwei Hallen gequetscht. Für unseren kleinen Stand haben wir 25€ gezahlt, was für einen Stand schon ein ziemliches Sümmchen ist. Was mich noch mehr gewundert hat ist allerdings, dass auch die Besucher Eintritt zahlen mussten. Und zwar pro Person 3€. Das hatte dann zur Folge, dass ungefähr so viele Käufer wie Händler in zwei Hallen gequetscht waren. Die Stimmung sank bei vielen Verkäufern auf den Nullpunkt und nach 6 Stunden, uns den Arsch platt sitzen, haben wir dann eingepackt und sind nach Hause gefahren. Leider. Beim Abbau und Einpacken wurde es uns schwer gemacht aus der Halle zu entkommen, da alle Ausgänge dicht waren, auch wenn man mit Ware unterwegs war. Meinen Eindruck nach, gerade weil wir am abbauen waren. Ich durfte beladen mit 2 Paletten schwerer Bücher noch einmal komplett durch beide Hallen, da mich das “nette” Fetzer-Personal nicht durch die Türe lies. Direkt dahinter war der Wagen geparkt. Wenig später musste sich meine Freundin anhören, dass wir nicht abbauen dürfen, da die Kunden dafür gezahlt haben. Wie Jetzt? Wir doch auch! Davon haben wir uns aber auch nicht abhalten lassen und haben unsere sieben Sachen gepackt. Bei meinem Glück im Regen und Hagel. (Der Hagel tat verd…t weh.) Zum Schluss war ich nur noch froh, wieder zu hause zu sein. Flohmärkte an sich finde ich nach wie vor super. Aber ich würde nie wieder bei einer Fetzer Veranstaltung mit machen.

Und zum Abschluss noch ein Bild von unserem Stand.

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